Was gesagt werden muss: Sarrazin hat recht!

Neuer Bestseller in speDer Holocaust-Komplex belastet all jene autoritären Charaktere, die sich in einer immer komplexeren Gesellschaft mit ausufernden Widersprüchen nach heimeliger Volksgemeinschaft, einer starken Vaterfigur und klaren Feindbildern sehnen. Und er belastet die deutsche Politik, indem sie an der Reproduktion der Widersprüche beteiligt ist, die leider so notwendige political correctness aber gleichzeitig unter sich zuspitzenden Bedingungen verteidigen muss. Weiterlesen

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Gedanken zu Georg Schramm (1)

Man könnte die Rollen Schramms für das Meisterstück eines hoch politischen Diplom-Psychologen halten. Sein Auditorium erkennt den Rentner Dombrowski ebenso wie den Oberstleutnant Sanftleben – sich möglicherweise gelegentlich auch selbst darin – wieder. Noch die subtilsten Züge der Figuren finden eine Basis in den realen gesellschaftlichen Verhältnissen und ihrer Wirkungsmacht auf die Deutungswelt, auf den Charakter einer Klasse von Eigenheimbesitzern, die sich permanent als Opfer einer politischen Verschwörung fühlt und inszeniert. Man könnte die Rollen Schramms für ein Meisterstück halten – sie sind eines. Weiterlesen

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Spiegel-Online: “Carlo das süße Pandabärchen”

Eine Antwort auf die Behauptung “Sexismus? Alles vorbei.”

Eine katastrophale journalistische Leistung! „Sexismus? Alles vorbei.“, stellt der Artikel über den Newcomer Cro fest. Wie kommt der Autor zu diesem Urteil? Nachvollziehbar ist es nur qua Unkenntnis des übergroßen Teils der Opus Cro. Symptomatisch auch, wie der musikalische Charakter funkiger Beats offenbar Inhalte überblendet. Andere Berichte über Cro sind der selben empörenden Fehleinschätzung aufgesessen. Weiterlesen

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Was Sarrazin im Mai über die Eurokrise veröffentlicht……

Als Hobby-Wünschelrutengänger und Wahrsager veröffentliche ich vorab die Hauptthesen aus Sarrazins Buch über den Euro.

Die Thesen Sarrazins zur €-Krise ausgependelt….

Nachdem der Sarrazin-Hype abgeflaut scheint, erreicht uns prompt eine Ankündigung: Der Aufklärer und Tabubrecher für die einen, der Misanthrop, Eugeniker, Rassist, sprich die persona non grata der anderen, kein geringerer als der Ex-Senator, Ex-Bundesbanker, fast Ex-Sozi Thilo Sarrazin wird ein weiteres Buch veröffentlichen. Nach dem Erfolg des ersten („Deutschland schafft sich ab“), kann kein Zweifel daran bestehen, dass wir einen Bestseller befürchten müssen. Mit dem eugenisch-bevölkerungsökonomischen Dystopia, dessen Hauptthese sich auf die augenscheinlich leporidae Fortpflanzungspraxis ethnischer Randgruppen stützt, hat er den Deutschen die innere Krise von Nation und Herrenrasse vor Augen geführt. Weiterlesen

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In eigener Sache *Update*

Liebe Leser_innen!

Ich hoffe ihr versteht, dass ich zahlreiche Kommentare zu meinem letzten Artikel moderieren muss. Im Klartext heißt das Weiterlesen

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Hey Kids – das ist Carlo: Ein Blick auf den Newcomer “Cro”

Zu Cros Frauenbild und Selbstverständnis – eine kurzer Blick auf den Song „Sorry Girl“

Der Rapper Cro feiert mehr und mehr seinen Durchbruch in der jungen Partyszene. Musikalisch unterscheidet er sich vom typischen Genrestyle der Gangsterrapper durch die Leichtigkeit seiner Beats. Im Gegensatz zu Sido, Bushido & Co. scheint durch seine Musik nicht im Geringsten die soziale Spannung und Identitätssuche Jugendlicher im Vorstadtmilieu. Melancholie und Dystopie finden weder bei Beats noch in Texten ihren Platz. Beide referieren eher auf den reflexionslosen Hedonismus (klein-)bürgerlicher Jugendkultur. Dem bewussten Infragestellen sozialer Strukturen und besoders Rollenzuweisungen als Kernmerkmal der Adoleszenz folgt seit einigen Jahren ein Backlash der Jugendkultur auf eben die Negation sozial erwarteter Devianz in der politischen Dimension. In diesem Prozess entfernt sich postmoderne Jugendkultur vom Politischen insgesamt. Gesellschaftliche und Selbstreflexion fallen dabei auch einer Partykultur zum Opfer, die vor allem auf einer Welle der Verweigerung dessen trägt, was die Elterngeneration als gesellschaftlichen Fortschritt begreift und vor allem erlebt hat. Um nicht in ein antihedonistisches Manifest zu verfallen, was in keiner Weise intendiert ist – insbesondere, da grundsätzlich gar kein Widerspruch zwischen hedonistisch orientierter Kultur und Reflexion behauptet werden kann – wollen wir mal schauen, wie sich das bei Cro in der Dimension Geschlecht widerspiegelt… Weiterlesen

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Was DIE LINKE mit dem Antisemitismus-Vorwurf anfängt

Nachdem ich mich bereits vor dem Aufkommen einer neuerlichen Debatte dazu mit dem Antisemitismusproblem eines trotzkistischen Apparats innerhalb der Linkspartei auseinandergesetzt habe, muss ich nun einige meiner aktuellen Eindrücke fassen, ohne die weitere Beschäftigung mit dem vorher konstatierten Problem aufzugeben.

Doch das plötzliche Erscheinen eines Thesenpapiers, dessen Co-Autor aus dem Umfeld der Linkspartei stammt, medial häufig als „Studie“ zitiert, hat in den parteiinternen Auseinandersetzungen erheblich Wellen geschlagen. Mein Eindruck ist, dass sich die damit postulierte diskursive Wirkung der bisherigen Duldung einiger fast offen als antisemitische Hetzer auftretender Bundestagsabgeordneter innerhalb der Gesamtpartei, fast selbst erfüllt. Das Thesenpapier ist imho inhaltlich nicht grundsätzlich zu kritisieren. Intentional sehe ich es eher in der Tradition kritischer Selbstreflexion als politischer Agression. Von der Mehrheit der Parteibasis als letzteres wahrgenommen, entfaltet es jedoch die dem vermutlich zu Grunde liegenden Anspruch diametral gegensätzliche Wirkung. Im Übrigen unabhängig von der Intention einer Kritik wünschte ich mir eine ernsthafte Reflexion ihres Inhalts. Weiterlesen

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United we stand….

Wir wissen. Wir wissen, wo wir stehn. Es gibt nichts zu diskutieren, weil wir wissen. Kritik ist nicht zielführend. Wir müssen tun statt reden. Die Wahrheit verbreiten, dass wir die Lösung der Klassenfrage sind. Überzeugen. Mehr Menschen. Genossen. Die Linke stark machen. Kritik schwächt Die Linke. Es gibt nichts schädlicheres als Kritik. Gemeinsam. Kollektiv. Die Kritik ist der Klassenfeind! Wir hassen die Kritiker, lieben die Tat. Klare Aussagen, klare Kante: Klar.

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Zur Nahost-Debatte innerhalb der Linkspartei (Teil 3)

Marx21 kritisiert den „völkischen Charakter“ des Zionismus

Bereits zuvor knapp angesprochen ist, dass z.B. Stefan Ziefle in seinem Vortrag 2009 im Rahmen des Marx-is-muss-Kongresses den Zionismus als rein völkische Ideologie darstellt. Er bezeiht sich dabei auf dessen Ursprünge. Jedoch wird dessen Kritik nicht als historische Kritik verstanden, sondern wird der Staat Israel als Manifestation des zionistisch-völkischen Ideals einer orthodoxen Mindeheit im zionistischen Diskurs des 19. Jahrhunderts identifiziert. Eine konstitutive Rolle der Shoa wird für den modernen Staat Israel nicht in Betracht gezogen. Weiterlesen

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Zur Nahost-Debatte innerhalb der Linkspartei (Teil 2)

Die Frage nach dem revolutionären Subjekt wird zum Kampf um die Deutung des Nationalsozialismus;

Der orthodoxe Marxismus von Marx21&Co verweigert sich strategischer Konsequenzen aus der Geschichte, indem er den Kapitalismus von den Eigentumsverhältnissen aus historisiert konstruiert. Die Eigentumsverhältnisse sind gewiss Voraussetzung und Produkt kapitalistischer Vergesellschaftung, machen aber nicht ihr Wesen aus. Die von Marx zu Beginn seiner Auseinandersetzung mit der „Kritik der politischen Ökonomie“ analysierte Totalität gesellschaftlicher Verhältnisse wird ausgespart. Weiterführende Auseinandersetzungen neomarxistischer Schulen bis hin zur Kritischen Theorie bleiben ebenso weitgehend unberücksichtigt. Man orientiert sich so an einer unzeitgemäßen praktischen Lesart des Marxismus, die den ausgebeuteten Klassen ein grundsätzliches (revolutionäres) Klassenbewusstsein unterstellt, das als bloß duch die Oberen – und zwar intendiert – unterdrückt, von seiner Entfaltung in der proletarischen Revolution gehalten werde. Weiterlesen

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